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    Förder-bereiche

    Wem wird geholfen

Wem wird geholfen

Regelmäßig gehen bei der WWK Kinderstiftung Antragsgesuche ein. Eine Entscheidung fällt da nicht immer leicht, da wir am liebsten allen helfen würden. Satzungsgemäß unterstützten wir in Not geratene Kinder und Jugendliche, insbesondere Waisen, in Deutschland. Was den Förderbereich angeht, so haben wir diesen in der Satzung bewusst allgemein gehalten: Dies ermöglicht es uns, jedes Einzelschicksal sorgfältig zu prüfen und fallweise zu entscheiden.

Marva

Durch die Zusammenarbeit mit der humanitären Hilfsorganisation Handicap International konnte die WWK Kinderstiftung für Marva einen speziellen Rehabuggy (speziell angepasster Kinderwagen) anschaffen, damit sie eine heilpädagogische Tagesstätte besuchen kann, um dort die notwendige Förderung zu erhalten.

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Projekte 2015

Projekte, die wir in 2015 durch die WWK Kinderstiftung unterstützt haben

Patenschaften für Sozialwaisen

Für 50 Sozialwaisen, die in Kinderhäusern bzw. Kinderdörfern der Albert-Schweitzer-Familienwerke leben, haben wir Patenschaften übernommen. Die Kinder, die dort leben, sind so genannte Sozialwaisen. Deren Eltern waren mit der Betreuung gänzlich überfordert und die Kinder wurden massiv vernachlässigt. Oft haben sie Missbrauchs- und Gewalterfahrungen hinter sich und mussten daher aus der Familie genommen werden. Um diesen verletzten Kinderseelen wieder ein Stück Lebensfreude zurückgeben zu können, ist die Idee der Patenschaften entstanden. Unbürokratisch und direkt kann die Unterstützung bei der WWK Kinderstiftung abgerufen werden. Oft ist es eine Ferienfreizeit, um auch mal in der Schule von schönen Ferien berichten zu können. Oder ein Musikinstrument, ein Fahrrad oder eine Mitgliedschaft in einem Sportverein. Dabei ist es uns immer wichtig, dass die Hilfe direkt und ungekürzt bei den Kindern ankommt. Davon konnten wir uns im Rahmen von Besuchen vor Ort überzeugen.

Ferienfreizeiten

Auch in diesem Jahr konnten wir über 100 Kinder des Clemens-Maria-Kinderheimes in Putzbrunn in die Sommerferien schicken. Die vielen Dankesschreiben zeigen uns, wie wichtig gerade für diese Kinder eine Auszeit aus dem Alltag ist, um einfach ein paar unbeschwerte Tage verbringen zu können, um gemeinsame Erlebnisse zu verarbeiten. Die Kinder lernen in dieser Zeit, sich gegenseitig zu achten, zu teilen und Regeln einzuhalten.

Weitere Förderbeispiele aus 2015

In vielen Fällen konnten wir wieder behindertengerechte Autos für bedürftige Familien mit behinderten Kindern mitfinanzieren. Ohne ein passendes Auto sind Familien mit behinderten Kindern nahezu vom alltäglichen Leben ausgeschlossen. Fahrten zu den Therapien, zum See, in den Zoo oder zur Familie sind oftmals gar nicht möglich. Ein besonderes Anliegen sind uns dabei alleinerziehende Mütter und Väter. Für ein sieben-jähriges Kind haben wir die Kosten für eine Therapie übernommen. Die Mutter war mit ihrem Kind nach häuslicher Gewalt in ein Frauenhaus geflüchtet und das Kind schwerst traumatisiert. Kurz darauf erkrankte die Mutter an Krebs und konnte sich zeitweise auch nicht mehr um ihre Tochter kümmern. Die Kosten für diese dringend notwendige Therapie werden maximal für ein Jahr von den Krankenkassen übernommen. Wir haben für das Kind noch 16 weitere notwendige Therapieeinheiten finanziert.

Projekte 2014

Projekte, die wir in 2014 durch die WWK Kinderstiftung unterstützt haben

Ferienfreizeiten für Kinder aus dem Clemens-Maria Kinderheim in Putzbrunn bei München

Das Clemens-Maria Kinderheim in Putzbrunn bei München beherbergt aktuell 150 Kinder - sogenannte Sozialwaisen - die allesamt dramatische Erfahrungen mit Gewalt, Missbrauch, Verwahrlosung oder Drogen im elterlichen Umfeld erlebt haben. Mit den Spendengeldern der WWK Kinderstiftung konnten in 2014 rund 100 Kinder – teilweise erstmalig für viele dieser Kinder – in Ferienfreizeiten geschickt werden. Gerade für diese Kinder ist ein kurzzeitiger Ausstieg aus dem Alltag besonders wichtig, um eine andere Umgebung in sicheren Gruppen kennenzulernen.

Weihnachtsgeschenken für das Kinderhaus Kerb in Oberbayern

Das Kinderhaus Kerb in Oberbayern ist eine Einrichtung des Albert-Schweitzer-Familienwerkes. Dort leben 7 Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren in familienähnlichen Strukturen. Diese Kinder brauchen eine Unterbringung, mit deren Betreuung eine Pflegefamilie ohne spezielle Ausbildung überfordert wäre. Auf Grund ihrer traumatischen Erlebnisse können diese Kinder auch nicht in einem großen Kinderheim untergebracht werden. Für jedes Kind wurde ein Budget für Weihnachtsgeschenke zur Verfügung gestellt. Dieses Kinderhaus soll eine nachhaltige Förderung auch in Sachen Sport und anderen Freizeitaktivitäten erhalten.