Hintergrund grau
  • WWK Versicherungen

    Rehabuggy für Marva

    So konnten wir helfen.

Marva

Marva, 7 Jahre und seit Geburt schwerstmehrfach behindert, kommt aus Afghanistan. Dort gilt es allgemein als Schande, ein behindertes Kind zu haben. Gezielte Förderungen für Behinderte gibt es nahezu nicht, insbesondere Schulbesuch oder Frühförderung.

Vor gut 2 Jahren musste Marva mit ihren Eltern vor Terror und Gewalt fliehen.

Unvorstellbar, was diese Familie auf ihrer über 6 Monate dauernde Flucht mit einem schwerstbehinderten Kind im Arm durchmachen mussten. Mittlerweile hat die Familie ein weiteres, gesundes Kind bekommen und lebt in der Nähe von München in einer Flüchtlingsunterkunft. Durch die Zusammenarbeit mit der humanitären Hilfsorganisation Handicap International konnte die WWK Kinderstiftung für Marva einen speziellen Rehabuggy (speziell angepasster Kinderwagen) anschaffen, damit sie eine heilpädagogische Tagesstätte besuchen kann, um dort die notwendige Förderung zu erhalten.

Handicap International setzt sich weltweit in rund 60 Ländern mit mehr als 300 Projekten für Menschen mit Behinderung ein. Die Programme fördern deren Autonomie und echte Integration in die Gesellschaft für ein aufrechtes Leben. Mittlerweile zeigt sie Reaktionen, lächelt und kann sich ein klein wenig mitteilen.

Im Februar 2017 konnten sich Herr Sedlmeir (Vorstandsmitglied der WWK Kinderstiftung) und Frau Schawohl (Ansprechpartnerin der WWK Kinderstiftung) bei einem Besuch der Familie ein Bild von den Lebensumständen machen. Die vierköpfige Familie lebt in 2 Zimmern im 3. Stock eines ziemlich verwahrlosten Hauses. Der Vater, selber mit Herzschwäche und Diabetes sehr eingeschränkt, muss Marva die Treppen hoch- und hinuntertragen. Geschlafen wird auf dem Boden, alles ist sehr eng und in einem äußerst schlechten Zustand. Die Familie hofft nun, bald passenden Wohnraum zu finden.

WWK Versicherungen